Um dieses Buch in sein Herz zu schließen, muss man nicht in Spanien/Katalonien gewesen sein, denn auch ohne diese Voraussetzung liegt vor uns ein Buch, das einen nicht loslässt. Warum?
Die Autorin erzählt mit großem Einfühlungsvermögen, aber trotzdem kühl (ja – das geht!) eine Geschichte, die unter die Haut geht:
„Mit ungewöhnlicher Eindringlichkeit schildert der Roman die Lebensgeschichte von Colometa, einer in Traditionen verhafteten jungen Frau, die im Spanischen Bürgerkrieg ihren Mann verliert und gezwungen ist, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Dieser faszinierende Roman machte die katalanische Autorin Mercè Rodoreda weltberühmt. Er wurde in über 20 Sprachen übersetzt und ist heute der Klassiker der katalanischen Literatur. Mercè Rodoreda (1908–1983) lebte während der Franco-Zeit im französischen Exil und begann erst nach ihrer Rückkehr wieder mit großem Erfolg zu schreiben und zu veröffentlichen.“ (Verlagstext)
Laut meiner Notizen habe ich das Buch zuerst 1986 gelesen, nun lese ich es erneut und bin wieder fasziniert. Ich wünsche ihm viele Leserinnen und Leser!
Suhrkamp Verlag 10. Aufl. 2007 mit einem Nachwort von Gabriel García Márquez (Original von 1979)
ISBN: 978-3-518-45878-5, Preis: 10 €
In der Stadtbibliothek vorhanden
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