Es sind Gestalten aus der griechischen Mythologie, nach denen Pflanzen benannt wurden. Nárkissos war ein schöner Jüngling, der die Liebe anderer zurückwies und sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte (s. Bild), vor Sehnsucht dahinschwand und in eine Narzisse verwandelt wurde. Hyakinthos war ein Geliebter des Gottes Apollon, wurde von diesem ihn jedoch versehentlich mit einem Diskus getötet. Aus dem vergossenen Blut ließ Apollon eine Blume entstehen – die Hyazinthe.
Die beiden Mythen zählen zu den rund 250 Verwandlungsgeschichten, die der römische Dichters Publius Ovidius Naso (Ovid) in seinen „Metamorphosen“ dargestellt hat. Darunter ist auch die Geschichte der Nymphe Daphne, die bei der Flucht vor Apollon in einen Lorbeer verwandelt wurde. Zu ihrem Gedenken trug Apollon fortan einen Lorbeerkranz. Später wurde dieser zu einem Symbol für Ruhm und Ehre.
Quelle: Wikipedia.de
Bild: Echo und Narziss (Ausschnitt), von John William Waterhouse (1849–1917), Walker Art Galler, Liverpool
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